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Dieses Interview wurde übersetzt von Frau Elke Schöndube Diplom-Übersetzerin für Englisch - Französisch - Italienisch Tel./Fax: +49-30-48 676 90,
mobil: +49-179-52 698 39 . Einen ganz herzlichen Dank dafür! Berlin, am 24.01.2010
Be Fabulous (siehe www.be-fabulous.co.uk)
nahm Kontakt zu ihr (Dr. Brenda Davis) auf, um mehr zu erfahren…
Sie sagen von sich, dass Sie seit Ihrer Kinderzeit Heilerin sind. Wie kam das, und wie nutzen Sie Ihre Heilkräfte?
Für gewöhnlich sage ich, dass ich eine so genannte Heilerin bin, denn tatsächlich kann ich nur einen heilen, nämlich mich. Was
ich aber tue, ist zu helfen, bei anderen ihre angeborene Fähigkeit zur Selbstheilung zu stimulieren. Als ich vier war, machte ich eine wunderbare spirituelle Erfahrung, während der ich
plötzlich Energiefelder um Menschen herum sehen konnte und darin Energiewirbel, die ich später als Chakren kennen lernte. Ich war gebannt von der Entdeckung der Schönheit, des Wunders
der Menschen, der Welt. Diese Erregung hat mich nie verlassen. Noch immer bin ich gefesselt vom Mut der Menschen, von ihrer Spannkraft, ihrer Fähigkeit zu heilen, zu vergeben. So nutze
ich, was immer ich an Gaben habe, um den Menschen zu helfen, sich selbst als die schönen, wundervollen, großartigen, mutigen Wesen - menschliche wie geistige - zu sehen, die sie sind,
wenn sie mit Geschehnissen und Krankheiten ins Reine kommen, ihre eigene Kraft erlangen und zum besten werden, was sie sein können. Für mich ist es Ehre und Privileg zugleich, dass
Menschen mir gestatten, mit ihnen zu arbeiten, bis sie ohne Hilfe in ihrer vollen Größe dastehen.
Warum haben Sie Medizin studiert, wenn Sie wussten, dass Sie schon die Fähigkeit zu heilen hatten?
Ich wollte immer Ärztin sein, genau genommen Chirurgin, obwohl ich aus verschiedenen Gründen zunächst Apothekerin wurde. Die enge
Verbindung von Allopathie und Heilen war für mich immer etwas ganz Wesentliches – dass wir nämlich alle uns gegebenen Hilfsmittel nutzen sollten – alt und modern, aus Ost
und West, um so exakt zu diagnostizieren, wo nötig nachzuforschen und dann in aktiver Partnerschaft mit dem Patienten oder Klienten arbeiten, so dass Heilung geschehen kann. Wenngleich
ich also oft intuitiv diagnostiziere, kenne ich doch nötigenfalls gerne den Stand der Forschung. Was ich immer wieder feststelle, ist, dass wenn ich mein Energieniveau hoch und in
Schwingung halten kann, der andere häufig beginnt, mit mir in Resonanz zu gehen. Seine Zellen finden zu neuer Harmonie, und Heilung kann unglaublich schnell geschehen. Doch Symptome
faszinieren mich - ich möchte immer wissen, warum sie aufgetreten sind, welche Botschaft sie zu senden versuchen, welches Gespräch dieser Körper - oder Geist - versucht, mit dem
Menschen über etwas nicht Geheiltes zu führen. So kann das Symptom zwar ein Schmerz in jemandes Abdomen sein, mich interessiert aber die eigentliche Geschichte sehr viel mehr, und meine
Absicht besteht nicht darin, den Schmerz los zu werden, sondern demjenigen zu helfen, den Schmerz zu verstehen. Wenn sie das tun, geht er oft, nachdem er verstanden wurde. Ich liebe
noch das kleinste Stückchen meiner medizinischen Ausbildung und auch der medizinischen Praxis. Schließlich verließ ich meine erste Liebe, die Chirurgie, und wandte mich nach einer
depressiven Erkrankung der Psychiatrie zu und hatte das Gefühl, heim zu kommen. Diesen Schritt habe ich nie bereut, denn Psychotherapie und kenntnisreiche Psychiatrie gehen aufs
Schönste mit Heilung einher. Und spirituelle Psychiatrie erkennt natürlich alles an uns, Köper, Geist und Seele. Perfekt!
War es leicht, Ihre erlernten „wissenschaftlichen“ Gaben mit Ihren angeborenen Heilgaben in Einklang zu bringen?
Ja, durchaus. Und was mir am meisten gefällt, ist zu sehen, wie das „Wissenschaftliche“ immer weiter voranschreitet und dem
Spirituellen tagtäglich näher kommt. Ob auf dem Gebiet der Quantenphysik, der Entdeckung der menschlichen Spiegelneurone, der Erkenntnis, dass verstärkte Schwingungen ganze
Gemeinschaften beeinflussen können – all das belegt wissenschaftlich viel von dem, worüber Heiler seit vielen Jahren reden und was für sie Tatsache ist. Diejenigen, die einen
wissenschaftlichen Beweis brauchen, können ihn nun haben. Vieles von dem, was meine ärztlichen Kollegen einst lächerlich gemacht haben, wird nun fast Mainstream, und das ist toll.
Dennoch muss ich sagen, dass eine starke Intuition und die Fähigkeit „zu sehen“ mitunter in gewisser Weise von Nachteil war, denn selbst als Medizinstudentin „wusste“ ich
Dinge und musste dann versuchen, sie wissenschaftlich zu beweisen, bevor es wissenschaftliche Instrumente oder Forschungen gab, die uns diesen Beweis lieferten. Manchmal ist das noch
immer ein bisschen frustrierend. Sorge macht mir oft, dass einiges, was ich benutze, wie Medien und Hellsichtigkeit, natürlich als halluzinatorisches Erlebnis missverstanden werden
kann. Ich weiß, dass ich keine Psychotikerin bin, doch einige Menschen mit solchen Gaben, die aber noch nicht dahin gelangt sind, dass sie sie ohne Angst erkennen und ihren Frieden mit
ihnen machen können, würden als Psychotiker diagnostiziert werden. Aufgrund meiner Gaben habe ich zunehmend genauer hingeschaut, was eine tatsächliche psychiatrische Erkrankung ausmacht
oder aber ob ein schnelles, mitunter beängstigendes Auftreten spiritueller Fähigkeiten vorliegen kann. Daher glaube ich, dass jeder – vor allem bei einer psychotischen
Ersterkrankung – eine spirituelle Beurteilung erhalten sollte.
Wann gab es in Ihrem Leben besondere Herausforderungen, oder wann gab es Veränderungen in Ihrem Leben?
Da sich das Leben in jedem Moment ändert, scheint es unmöglich, eine Zeit herauszugreifen. Doch natürlich zu heiraten, Kinder zu
bekommen, auch Enkelkinder, Arzt zu werden – all das hat mein Leben tief greifend verändert. Aber am bedeutsamsten ist womöglich meine unendliche Liebesaffäre mit Afrika. Als Kind
verliebte ich mich in Afrika, bevor ich überhaupt wusste, was Afrika ist - zumindest in diesem Leben. Als ich es schließlich mit Ende zwanzig geschafft hatte, hier in Sambia zu sein,
hat das wohl mein Leben am meisten verändert. Als ich das Land Jahre später verlassen musste, war ich sehr traurig, und wenngleich es richtig und perfekt war, was geschah, als ich
wieder in England war und dann in den USA lebte, konnte ich mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen, an meinem 60. Geburtstag endlich wieder nach Hause nach Sambia zu kommen.
Ich liebe die sambischen Menschen, ich liebe das Land, ich liebe die Laute und den Duft von Afrika, und ich weiß ohne den geringsten Zweifel, dass das meine spirituelle Heimat ist, und
wenn es zwar nicht immer leicht ist, hier zu leben, bin ich glücklich und hoffe, dass ich für den Rest dieses Lebens hier bleiben kann.
Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit am besten?
Die Menschen, glaube ich. Wie gesagt, Menschen fesseln mich. Jeder, dem ich begegne, ist einzig und bestaunenswert mit einer
Geschichte, die perfekten Sinn hat an der Stelle, an der er sich jetzt befindet, warum er die Symptome hat, die er hat, warum er glaubt, was er glaubt, warum er gewählt hat, das zu tun,
was er getan hat. Manchmal komme ich mir vor, als ob ich in einer magischen Detektivgeschichte lebe, wenn jemand mir gestattet zu helfen, die Reise seiner Seele bis zu diesem Moment
zusammenzusetzen und zu entdecken, dass alles perfekt in göttlicher Ordnung ist, dass er nun aber zwischen mehreren Möglichkeiten wählen kann, wenn er das wünscht. Ich beobachte die
Menschen und liebe sie, wenn sie ihre Strahlkraft entdecken, sich akzeptieren, vergeben, was unverzeihlich schien, eine Kraft mobilisieren, von der sie nicht einmal wussten, dass sie
sie haben, und dann weitergehen. Was kann es Besseres geben? Ich liebe das!
Wer oder was hat Sie in Ihrem Leben am stärksten beeinflusst?
Oh, viele Menschen, viele Ereignisse. Aber wenn ich auf die über fünfzig Jahre meines Lebens zurückschaue, war es meine tiefe
Liebe und Freundschaft zu meinem früheren Ehemann Les. Selbst wenn wir seit mehr als 25 Jahren geschieden sind, war er immer da, war mir wohl gesonnen und wollte das Beste für mich. Er
war Wind unter meinen Flügeln.
Jemand wie Sie scheint auf so viele Weise unglaublich begabt, wie bleiben Sie mit beiden Beinen auf der Erde?
Nun, das ist der Ort, den ich für jetzt gewählt habe - hier unten auf der Erde das Leben eines Menschen zu führen unter anderen
wunderbaren Seelen, die die gleiche Wahl getroffen haben. Ich denke, dass jeder einzelne von uns so ungewöhnlich ist, dass wir alle schon wieder gewöhnlich sind. Ich bin gerne Frau, ich
tue gerne ganz normale Dinge, an denen ich Freude habe, die mir Spaß machen und mich manchmal auch auf die Palme treiben. Ich mache tagtäglich auch Übungen, um mich zu erden, um meine
menschliche Verbindung mit der Erde zu erhalten. Und ich vergesse nie, dass ich ein kleines Mädchen aus Nordostengland bin, aus armen Verhältnissen, und dass meine Aufgabe darin
besteht, jedem zu erkennen zu helfen, dass, ganz gleich, woher wir kamen, ganz gleich, welche Hindernisse wir überwinden mussten, ganz gleich, welche Bildung wir hatten oder nicht
hatten, ganz gleich, wie groß die Armut war, wir lernen können aufzustehen und fabelhaft zu sein!
Welche Leitsätze haben Sie?
Liebe, Liebe, Liebe und noch mal Liebe. Nehmen Sie dazu noch die Bereitschaft zuzuhören, unsere Wahrheit und Integrität ständig
zu erneuern, niemals übermächtig zu sein, dem anderen nicht seine Kraft zu entziehen oder sich die eigene Kraft nicht entziehen zu lassen. Und für mich: Mein ständiges Gespräch mit dem
höheren Selbst – das ich für gewöhnlich als das Göttliche bezeichne – leitet mich immer.
Viele Frauen haben heute zu tun, Beruf und Familie in Einklang zu bringen. Sie haben Kinder und Enkel, wie konnten Sie also beides so erfolgreich verbinden?
Ich habe das große Glück, dass meine Familie Verständnis hatte und zumindest in den späteren Jahren einfach akzeptiert hat, wer
und was ich bin. Natürlich gab es Zeiten, in denen mich meine Arbeit in die eine Richtung und meine Familie in die andere gezerrt hat. Ich kann Frauen so gut verstehen, die hier
Schwierigkeiten haben, eine Entscheidung zu treffen. Aber ich finde, dass, wenn ich mit mir im Reinen bin, wenn ich glücklich bin, wenn ich gesund bin, dann werden es meine Beziehungen
zu Familie, Freunden, Kollegen und der Welt auch sein. Ich hoffe, dass sie dem zustimmen würden.
Sie sehen phantastisch aus, Sie sind 68, sehen aber 20 Jahre jünger aus, was ist Ihr Geheimnis?
Oh, danke! Meine Mutter würde sagen, das liegt in den Genen, und das stimmt zweifellos zum Teil auch. Weil ich aber auf einem
sehr hohen Schwingungsniveau arbeiten muss und ein gutes Durchhaltevermögen brauche, arbeite ich jeden Tag an mir, ich meditiere, schwimme, tanze und mache meine Chakra-Arbeit. Das
bedeutet, dass ich jeden Tag gucke, wo es Staubflöckchen auf meinem Energiefeld geben könnte, seit ich das letzte Mal nachgeschaut habe, welches Ereignis ich möglicherweise nicht
gänzlich verstanden habe, was ich vielleicht noch nicht vergeben habe, welche Wahrheit mir entgangen ist, und ich tue, was erforderlich ist, um das in Ordnung zu bringen. Und ich
lebe im Jetzt. Ich bin so viel als irgend möglich draußen, und ich versuche, keinen Tag ohne Lachen und mindestens eine Umarmung vergehen zu lassen.
Es liegt auf der Hand, dass Sie in Ihrem Leben sehr viel getan haben, aber was wollen Sie in den nächsten zehn Jahren noch schaffen?
Ich würde gerne mehr Zeit zum Schreiben haben und dabei doch die Arbeit tun, die zu tun ich hierher gekommen bin. So bemühe
ich mich, möglichst ein breiteres Publikum zu erreichen, und auch darum, dass mehr Leute hierher nach Sambia kommen, um mit mir zu arbeiten, damit ich nicht mehr so viel reisen muss.
Ich liebe es, einen spirituellen Ansatz in eine körperliche Welt zu tragen und würde gerne noch mehr dazu tun. Doch grundsätzlich werde ich da sein, wo ich sein soll, das tun, was ich
tun soll, und alles wird großartig sein.
Welche drei Dinge würden Sie einer Frau, die das liest, raten, damit sie „fabelhaft ist“?
Liebe mit klar gezogenen Grenzen, erkenne dich als Mittelpunkt deines Universums und kümmere dich um dich selbst, bevor du
versuchst, dich um andere zu kümmern; lebe alle deine Gaben – singe, tanze, lache und spiele und liebe in wilder, fröhlicher Selbstvergessenheit! Oh, tut mir Leid, das sind mehr
als drei…
Wenn Sie mehr über Brenda erfahren möchten, besuchen Sie ihre website: www.brendadavies.com
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