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Thema: Der Mut, Verletzungen wahrzunehmen
Seminarreihe: Workshop-Day
Referentin: Dr. Brenda Davies
Datum: Montag, den 06.09.2010 von 09 - 17 Uhr
Ort: Aquariana, Am Tempelhofer Berg 7 D, 10965 Berlin (zum Stadtplan)
Zielgruppe:
Zu diesem Workshop sind ausschließlich die Personen zugelassen, die in der Vergangenheit bei Dr. Brenda Davies die Ausbildungsreihe “Master-Class” abgeschlossen haben oder die die “School-Ausbildung” abgeschlossen haben.
Kosten: 95 Euro Eine Voranmeldung ist notwendig. Für angemeldete Teilnehmer wird eine Teilnahmebescheinigung vorbereitet.
Inhalt:
Der Mut, Verletzungen wahrzunehmen
Meistens wird es vermieden, eine Verletzung zuzugeben – ein Verhalten, dass für einzelne Personen gleichermaßen gilt wie für Gemeinschaften und
Kulturen. Es ruft in uns Schock, Wut, Ekel, Trauer oder Verzweiflung hervor. Egal ob es sich um eine verletzte oder sterbende Person, eine aufgewühlte Gemeinschaft, eine vom Krieg
zerrissene Region oder eine verwüstete Landschaft handelt: Bei unserem Versuch, weitere Desintegration, Beeinträchtigung, Isolation und Ablehnung zu verhindern, begegnen wir
schmerzvollem und ablehnendem Verhalten und wir müssen bereit und mutig genug sein, uns die Wunden anzuschauen. Irgendwo werden wir Schönheit in der Verletzung finden und helfen können,
die Heilung zu unterstützen. Halte die Konzentration, sei wachsam. Sei ein friedlicher Zeuge und wende freundliche Rituale und Zeremonien an, die uns helfen können, aufzuarbeiten, zu
integrieren und respektieren, was verändert wurde und es wird immer ein Teil des Bewusstseins bleiben, zu dem wir alle gehören und in welchen Werte und Wunder innewohnen.
The courage to face woundedness
Witnessing woundedness, whether of individual people, communities, cultures, the land or the world, is often avoided as it
raises in us shock, anger, revulsion, grief or despair. Whether this be a disfigured or dying person, a ransacked community, a war torn area or a ravaged landscape, if we are to prevent
further disintegration, deterioration, isolation or rejection of what we find painful or repugnant, we need to be willing and courageous enough to face what is wounded, hold it, somehow
find the beauty in it and bear with what is while we help promote healing. Holding the space, keeping vigil, being a peaceful witness and using gentle ritual and ceremony can
help us reclaim, reintegrate and respect what may have been changed and yet which still remains part of the one consciousness to which we all belong and in which therefore there is
still inherent value and wonder.
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